Nach Diagnosestellung fallen Angehörige und Betroffene meist in ein emotionales Loch. Abgesehen von den emotionalen Schwierigkeiten hat das auch anderweitig Folgen: Informationen, die man von Ärztinnen und Ärzten bekommt, werden oft nicht mehr wahrgenommen. Andererseits braucht es einige Zeit, bis man selbst soweit ist, Fragen stellen zu können: 1) weil man noch eine gewisse Scheu hat, sie zu stellen (diese Scheu legt man mit der Zeit zum Glück ab) 2) weil einem die Fragen erst "zu spät" einfallen 3) weil man die Informationen, die man bekommen hat, noch nicht soweit verarbeitet hat, um daraus Fragen zu generieren. Hier gilt: sich Zeit nehmen, um den emotionalen Streß einigermaßen in den Griff zu bekommen, Scheu abbauen und nachfragen. Niemand ist böse, wenn man solange Fragen stellt, bis man die Antwort verstanden hat. Gestehen sie es aber den Ärztinnen und Ärzten auch zu, nicht auf jede Frage sofor...
Leider hat die Seite ein Layoutproblem, das ich bisher nicht beheben konnte. Wenn man aber etwas nach unten scrollt, findet man die Gutachterfibel :)
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